Die Plejadier einst und jetzt

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Die Plejadier einst und jetzt

Beitrag von admin » Sa 30. Mär 2019, 15:24

Hallo!

Die Sterne der Plejaden sind etwa 415 Lichtjahre von uns entfernt, das heißt ihr Licht
braucht 415 Jahre, bis es uns erreicht. Wir sehen sie also jetzt, wie sie vor 415 Jahren
ausgesehen haben. Die Plejaden sind gemeinsam aus einer Gaswolke entstanden. Ihr
Alter wird auf 20-50 Millionen Jahre geschätzt, sie sind also noch ziemlich jung. Im
Gegensatz dazu ist die Erde viel älter, nämlich 4,5 Milliarden Jahre.
Als die Dinosaurier die Erde bevölkerten, gab es noch gar keine Plejaden! Manche von
ihnen sind auch heute noch von dem Urnebel umgeben, aus dem sie entstanden sind. Ihr
Sternenlicht bringt das sie umgebende Gas zum Leuchten, sodass einige der Plejaden von
einer eindrucksvollen blauen Aura umgeben sind. In größeren Teleskopen und auf länger
belichteten Fotos ist das gut zu sehen.
Der Sternhaufen besteht aus vielen Hundert Sternen. Gut sichtbar sind davon 5-6 Sterne,
die hellsten unter ihnen. Um diese Sterne ranken sich zahllose Mythen, denn bereits vor
Tausenden von Jahren bemerkten die Menschen dieses Sternenfleckchen am Himmel. Es
war ihnen so wichtig, dass sie den einzelnen Sternen Namen gaben.
In den Sagen wird häufig von sieben Sternen berichtet, ein anderer Name der Plejaden
lautet daher auch Siebengestirn. Wir sehen heute nur 6 von ihnen mit bloßem Auge.
Möglicherweise leuchtete ein Stern früher viel heller als jetzt. In einigen Geschichten wird
genau darauf hingewiesen, dass ein Stern unter ihnen verblasste.
Die Plejaden sind ein auffälliger Fleck am Himmel. Ihre Auf- und Untergänge wurden
auch früher schon genau beobachtet und bereits vor Tausenden von Jahren zur
Bestimmung wichtiger Termine im Jahr genutzt. Im Frühjahr zeigen sie sich letztmalig
am Abend am Westhorizont.
Kurz nach dem Dunkelwerden gehen sie schon unter und sind dann in den nächsten
Monaten nicht sichtbar. Diese letzte Sichtbarkeit wurde mit dem Einzug des Frühlings
gleichgesetzt. Die ersten Bauern wussten, dass sie nun ihre Saat ausbringen konnten,
denn der Winter war dann endgültig vorüber, wenn die Plejaden vom Himmel
verschwanden.
Die Plejaden befinden sich im Sternbild Stier. Sie erscheinen im Herbst am Abendhimmel
und sind den ganzen Winter über zu bewundern. Knapp unter ihnen verläuft die Ekliptik,
deshalb ziehen Sonne und Planeten an ihnen vorbei, und der Mond besucht sie einmal im
Monat. Manchmal kommt es sogar dazu, dass der Mond mitten durch den Sternhaufen
zieht und einige der Sterne verdeckt.
Die Lehren der Plejadier können mit dem Schamanismus verglichen werden, jenem
uralten Wissen, das als Mittler zwischen dem physischen und spirituellen Reich gedient
hat und Menschen zu Selbsterkenntnis in der Welt des Paradoxen, des
Paradigmenwandels und der Spiritualität verhalf.

Liebe Grüße Josef

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